Ausstellung Lernprojekt Mathe im Jg. 12

In der letzten Schulwoche haben die Schüler:innen der beiden Grundkurse in Mathematik im 12. Jahrgang die Produkte ihrer Lernprojekte aus- und vorgestellt. In der Woche zuvor hatten sie aus dem gesamten Feld der Funktionsuntersuchung den Aspekt ausgewählt, der sie besonders angesprochen und für einprägsames Lernerlebnis bei ihnen gesorgt hat. Die individuellen Zugänge und Themenwahl ermöglichen eine besonders nachhaltige Auseinandersetzung mit dem eigenen Thema. Die Beschreibung und damit Reflexion des eigenen Lernens sind dabei bewusst Teil der Arbeit und der Bewertung.

In der Ausstellung habe ich wiederholt den Satz gehört: „Jetzt ist mir das noch einmal viel klarer geworden.“ Von der Insel des Themas, das nun jede:r so vertieft bearbeitet und verstanden hat, ist es einfacher, Brücken zu benachbarten und verwandten Themen zu schlagen und auch diese besser verstehen und nutzen zu können. Wiederholt haben die Schüler:innen auch geäußert: „Das hätte ich mal vor der Klausur machen müssen, dann hätte ich vieles besser gekonnt“ oder: „Jetzt wo das bei anderen sehen, erschließt sich mir dieses Thema auch viel besser.“

Bei dieser Arbeit sind eindrucksvolle und begeisternde Produkte entstanden, die mit großer Liebe gemacht wurden und nicht selten mathematische Zusammenhänge in den Fokus rücken, die mir bisher nicht als so relevant für das Verständnis bewusst waren. Die Schilderungen des Aha-Erlebnisses oder des sich allmählich formenden schrittweisen Verständnisses zeigen, wie individuell Lernen ist, was anderen geholfen hat und hilft den Zuhörern selbst beim Merken, denn wir wissen alle, dass beim Lernen Personen und Beziehung eine zentrale Rolle spielen.

Im zweiten Halbjahr soll es noch eine Ausstellung zusammen mit anderen Fächern für die Schüler:innen der Oberstufe geben, hier schon ein kleiner Eindruck.

Simon Friedrich-Raabe

Ausstellung Lernprojekt Mathe im Jg. 12
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