Recherche zum „Ankommen“ mit dem Gripstheater

Im Spiegelraum warten neugierig eine 7 Klasse und einige SchülerInnen des DS-Kurses aus der 11. Zunächst ist ungewiss, was im Einzelnen passieren wird, nur das irgendwie Theater eine Rolle spielen wird, ist allen bekannt – die Spannung ist spürbar. Zu Gast sind die Theatermacherin Theresa Henning und die Theaterpädagogin Geraldine Mormin. Mit lockeren Aufwärmübungen werden zunächst alle in den Raum geholt und die sitzmüden Körper geweckt – mit ihnen auch der Geist.
Theresa Henning entwickelt derzeit ein Stück über das Ankommen. Ihr Publikum, ihre Spieler und ihre Figuren sind Jugendliche. Um deren Perspektive einzufangen, sammelt sie an verschiedenen Schulen in Deutschland und Uganda deren Eindrücke, Gedanken und Ideen.
Der heutige Workshop ist unsere Chance unsere Gedanken zum Ankommen einfließen zu lassen. Darüber hinaus sammelt die erfahrene Regisseurin auch Umsetzungsideen, fragt offen, was sich die Anwesenden vom Theater wünschen, was sie sehen wollen, wie Theater für Jugendliche gestaltet sein kann und muss.

Auf diversen Plakaten entstehen unzählige Ideen, Bilder, Gedanken. In den Gesprächsrunden werden einfühlsam Geschichten über das Ankommen geteilt – eine gemeinsame Erfahrung wird geschaffen, die viele beeindruckt hinterlässt.

In der nächsten Phase des Projekts werden die TeilnehmerInnen des Workshops die Wertstattaufführungen im Dezember und Mai und die abschließende Aufführung im Herbst des kommenden Jahres. Auf diese Weise kann der Entwicklungsprozess des Stücks mitverfolgt werden und die Faszination erlebt werden, wie sich das Stück nach und nach wandelt und die eingebrachten Ideen zum Ausdruck kommen.

Recherche zum „Ankommen“ mit dem Gripstheater