Im Zentrum stehen die Kinder und Jugendlichen als individuelle Persönlichkeiten in ihren seelischen, geistigen und körperlichen Beziehungen zur Welt. Diese gilt es in der Schule wertzuschätzen und in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Unsere vordringlichsten Aufgaben sehen wir in der Entfaltung der Selbsterziehungskräfte und der Förderung von Eigenständigkeit und Bereitschaft, für sich selbst und die Umwelt Verantwortung zu übernehmen. Die Qualität der Begegnung mit der zukünftigen Arbeits- und Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler hängt wesentlich davon ab, dass Schlüsselqualifikationen wie Empathie, Kreativität, Flexibilität, Medienkompetenz, Kooperations- und Führungsfähigkeit ausgebildet werden. 

Alle Mitglieder einer Lerngruppe übernehmen Verantwortung füreinander. Kinder und Jugendliche helfen sich, wo körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen es erfordern. Die Lehrkraft leitet diesen Prozess an, beobachtet ihn genau, sorgt dafür, dass die notwendige Unterstützung gegeben wird, und hilft und fördert gegebenenfalls selbst. Ziel ist dabei stets, die Selbstständigkeit aller Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und durch die gemeinsame Verantwortungsübernahme eine gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft zu ermöglichen.               

Die Rahmenlehrpläne der allgemeinbildenden Schulen sind für unsere Arbeit verbindlich und mit ihren Niveaustufen bilden sie die heterogene Zusammensetzung der Lerngruppen bereits ab. Sie schaffen einen Orientierungsrahmen, innerhalb dessen die Jugendliche ihre individuellen Begabungen ausbilden können. Da das Sinnhafte und Anwendbare erst im fächerübergreifenden Überblick erkennbar wird, bilden große Sinnzusammenhänge und Phänomene die bevorzugten Lerninhalte. Große Zeiteinheiten werden im Rahmen des Ganztages in Projektzeiten ermöglicht.

Im Doppeljahrgang 7/8 arbeiten wir mit den Jugendlichen in der Jugendschule.