Bewertung in der Grundschule

Wir legen Wert auf eine individuelle und differenzierte Rückmeldung und Dokumentation der Lernfortschritte eines Kindes.

Eine wichtige Eigenschaft des Montessori-Materials ist, dass es dem Kind eine sofortige Fehlerkontrolle ermöglicht. Bereits dadurch erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Rückmeldung über ihren Lernerfolg. Hat das Kind Sicherheit im Umgang mit dem Material gewonnen und den dadurch beabsichtigten Entwicklungsschritt vollzogen, wendet es sich dem nächsten Material zu, welches logisch darauf aufbaut. Dabei wird es von Lehrkräften und Erziehern begleitet und unterstützt. Diese beobachten die Arbeit und die Fortschritte des Kindes und dokumentieren sie.

Hinzu kommen in regelmäßigen Abständen Lernstandsüberprüfungen, deren Ergebnisse individuell besprochen werden und welche Anhaltspunkte für eine gezielte, weitere Förderung geben sollen.

Ab dem ersten Jahrgang schreiben die Schülerinnen und Schüler Selbsteinschätzungen.

Alle Ergebnisse fließen in die Informationen zum Lern- und Entwicklungsstand ein, die zweimal jährlich an die Eltern weitergegeben werden.

Zum einen erfolgt dies in Form eines Halbjahresgespräches und zum anderen in Form einer ausführlichen Dokumentation am Ende des Schuljahres, in der das Arbeits- und Sozialverhalten sowie der Leistungsstand beschrieben sind. Ab dem vierten Jahrgang wird diese Beurteilung durch Kompetenzraster in den Hauptfächern ergänzt.

Neben den regelmäßigen Gesprächen im Unterricht zwischen den Kindern und Lehrkräften findet zweimal im Jahr ein Gespräch mit den Eltern, den Kindern und der Klassenlehrkraft statt.

Wir verfolgen mit der Leistungsbewertung und -rückmeldung das Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen und das Lernen aus Interesse und Eigenmotivation zu fördern. Deswegen gibt es keine Vergleiche mit anderen Kindern, sondern die Lernerfolge und der Leistungsstand werden individuell besprochen.

Wir verzichten bis einschließlich des achten Jahrgangs auf Noten .

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