9.-13. Februar 2026

Eine reiche Woche liegt hinter uns. Der Garten ruhte noch unter Schnee, Eis und Matsch. Trotz Kälte, Schnee und Regen wurde viel und vielseitig gearbeitet. So kümmerten wir uns um den Ausbau des Wohnwagens, das Abschlagen des Betonfußes vom Seilpfosten auf dem Kanuvereinsgelände. Wir haben Gartengeräte repariert, Äxte geschliffen und Handschuhe sortiert. Wir haben angefangen, die Klos auszubessern, für mehr Sichtschutz und Komfort zu sorgen. Beide Klos sind nun auch mit Feuchttüchern, trockenem Klopapier und Hygieneartikeln in wasserdichten Blechdosen ausgestattet. Darüber hinaus haben wir Baumstämme entrindet und das Holzlager gefüllt, Holz für den Ofen und Feueranzünder gemacht und der Feuerstelle als Upgrade eine Feuertonne verpasst. 12 selbstgemachte und auf dem Gelände verteilte Futterspender versorgen nun die Vögel mit Nahrung im Winter. Bereits jetzt – noch ohne die passenden Tore – haben wir die Burgklause zu unserem Schutz vor Regen, Schnee und Kälte ausführlich und mit Dankbarkeit nutzen können. Das Ofenfeuer innen wurde gut gehütet und bot etwas Wärme. Und für unser Wohlergehen haben wir natürlich gekocht – von veganer Bratwurst über Spaghetti-Bolognese bis hin zu Kaiserschmarrn.

Während der Woche haben wir viele Naturbeobachtungen an der Nuthe machen können, diese miteinander geteilt und in eine Karte vom Gelände eingetragen. So begrüßten uns zwei Nutria bei der Floßüberfahrt, die wir auch täglich an unterschiedlichen Stelle am Nutheufer ausgiebig beobachten konnten. Auch einige Vögel waren schon mit ihrem Frühlingsgesang zu hören, der Fasan war mit seinem charakteristischem „crax, crax“ zu orten und wir bekamen Besuch vom Waschbär, der die Nudeln vom Vortag aß und dabei seine Trittspuren deutlich sichtbar hinterließ. Auch einige Spuren toter Vögel (Rupfungen) gab es auf dem Gelände, so zum Beispiel die eines toten Kranichs.

Es war eine tolle Woche! Am Ende waren wir glücklich diese gemeinsam bei nass-kalter Witterung gemeistert zu haben, mit Dankbarkeit für die warme Wohnung und das warme Bett zuhause.

Marcus mit der 7/8 Gelb A

19.-23. Januar 2026

Kalt, sehr kalt, Frost, Schnee – Winter eben.
Das Wetter hat sich an unseren pädagogischen Plan der drei Jahreszeiten gehalten. Und von
den anfänglich 15 Schülern und Schülerinnen waren am Freitag noch 80% draußen.
Respekt!!!
Das lag nicht zuletzt an den beiden taffen Lernbegleitern Carolin und Fabian, die richtig Bock
auf Winter und draußen sein hatten.
Die Mädchen haben das Holzgerüst für die Himbeeren um ein großes Stück weiter gebaut. Es
ist fast fertig. Nun müssen da noch, wenn es dann so weit ist, neue Himbeeren hingepflanzt
werden.
Die Jungen und auch ein paar Mädchen haben ohne Ende Holz gehackt. Sehr sinnvoll bei der
Kälte. Einerseits hält das warm andererseits lässt sich gefrorenes Holz sehr gut hacken.
Jarro hat mit einem handwerklich sehr flinken Jungen die nächste Plattorm hergestellt. Wir
haben nun unter die Kletterelemente eine ganze Hängerladung – 3 Kubikmeter – Rindenmulch gepackt, damit das Verletzungsrisiko so weit es geht verringert wird. Trotzdem, nicht unbedingt ausprobieren!
Die Mädchen haben einen Torbogen aus Holz vorbereitet. Wenn es wärmer wird, können die
vier Tore zu Ende gebaut werden. Und wir haben die letzten Bäume, welche sich der Hochspannungsleitung entgegen gestreckt haben, gefällt. Das war sehr aufregend, weil es die Zugkraft einiger Jungen gebraucht hat, damit der Baum nicht in den Garten, sondern an die von uns gewünschte Stelle fällt. Am Freitag dann haben Jarro und ich die Birke, welche gegenüber an der Nuthe stand, gefällt.
Das war notwendig, weil der Biber sie sonst zum Aufstauen der Nuthe benutzt hätte. Sie
wäre, wenn es nach ihm gegangen wäre, voll in unsere Floßanlage gekracht. Diese Biber.
Wir haben den Baum so gefällt, dass er aufs Feld gefallen ist, die Biberburg heil gelassen hat
und wir ihn zersägen konnten. Auch dabei haben uns die Jungs geholfen.
Im wahrsten Sinne des Wortes, eine cooooole Woche.

Eike mit der 7/8 Blau A

14.-16. und 27.-28. Januar 2026

Eine kurze, aber schöne Woche an der Nuthe liegt hinter uns. Aufgrund des Wetters haben wir erst am Mittwoch gestartet und die letzten beiden Tage holen wir Ende Januar nach. 

Am Mittwoch haben wir bei Regen und Matsch mit nassen und kalten Füßen gestartet und am Freitag bei Sonnenschein und mit bester Laune unsere Woche beendet. Die Schülerinnen haben am Mittwoch viel Schach, Uno, Offizierskat und Werwölfe gespielt. Am Donnerstag und Freitag sind sie dann von alleine rausgekommen und haben Holz gehackt, am Nuthe-Gym weitergebaut, Holzunterstände umgestapelt, Schilder für die Holzunterstände gebastelt, sind Seilbahn gefahren und haben mit Jarro am Kletterparcours weitergebaut.

Kulinarisch haben wir uns auch echt weiterentwickelt und die Woche gut und lecker gegessen. 

Achtet bitte darauf, dass die Holzunterstände mit dem jeweils richtigen Holz gefüllt werden. Dafür haben wir auch die Schilder gebaut. Die sind von beiden Seiten beschrieben und man kann sie umdrehen. Die Schüler:innen haben es schwer, zwischen nassem und trockenem Holz zu unterscheiden, wenn sie Feuer machen. 

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Wir haben diese Woche unsere 2 Tage an der Nuthe noch nachgeholt. Es war kalt, aber wir haben es uns es uns schön gemacht 🙂 

08.-12. Dezember 2025

Eine überraschend sonnige Dezemberwoche 

Diese Woche zeigte sich der Dezember von seiner freundlichen Seite: Bis auf einen Regentag hatten wir erstaunlich gutes Wetter, am Freitag wurden wir sogar mit Sonnenschein belohnt. Am Lehmofen ging es einen großen Schritt voran: Die Öffnung wurde mithilfe eines gemauerten Bogens verkleinert, sodass später eine passende Tür eingesetzt werden kann. Zusätzlich wurde eine Türschwelle gemauert, wodurch nun in die Bögen der Burgklause nach und nach Türen eingesetzt werden können, eine davon haben wir bereits fertiggestellt. Damit sich die Türen künftig gut öffnen lassen, wurden außerdem die Erdhaufen vor dem Eingang teilweise abgetragen.

Es wurde sehr viel Holz gehackt. Parallel dazu kümmerten wir uns um den Naturschutz an der Nuthe. Da der Biber vermutlich auf die andere Seite des Flusses gezogen ist und dort bereits mehrere Bäume angenagt hat, wurden vorsorglich alle nah an der Nuthe stehenden Bäume auf unserer Seite mit Zaunmaterial umwickelt, um weitere Schäden zu verhindern. Auch kreative und handwerkliche Projekte fanden ihren Platz: Einige Schüler:innen bauten ein kleines Insektenhotel. Am Mittwoch war Jarro zu Besuch und stellte gemeinsam mit einer Gruppe begeisterter Jugendlicher eine weitere Plattform des Parcours fertig. Nach der typischen Einweisung wurde die Seilrutsche anschließend mit großer Freude und viel Begeisterung genutzt. Kulinarisch war es eine nudellastige Woche, die jedoch durch eine besonders leckere Kartoffelsuppe ergänzt wurde, zubereitet mit Erdäpfeln aus dem eigenen Garten. Insgesamt war es eine sehr produktive Woche, in der viel geschafft wurde. Gleichzeitig blieb ausreichend freie Zeit, in der die Jugendlichen intensiv miteinander in Kontakt kamen und das gemeinsame Miteinander genießen konnten – eine gelungene Mischung aus Arbeit, Freude und Gemeinschaft.

Luca mit der Blau B

01.-05. Dezember 2025

Wir hatten eine harte und anstrengende Woche. Viel Regen und viel kalt. Der letzte Grünkohl und der violette Rosenkohl wurde geerntet. Die Jungs haben wie die Weltmeister Bäume gefällt. Nun haben wir Platz für eine Kirschplantage. Die Mädchen haben gebaut, gesägt, geschraubt. Sie haben das Spalier für die Himbeeren im nächsten Jahr weiter gebaut. Die Mirabelle steht wieder frei und bekommt Licht. Und mitten in der Woche gab es Klöße, Rotkohl und Wildbratwurst. War schon wie Weihnachten. Und die Wand mit den Torbögen ist fertig geworden. Sieht so richtig schön aus.

Nun kommt die Zeit der Türen. Wir brauchen Türen und Türschwellen für das Haus. Wir brauchen die Tür für den Pizzaofen, der ist nun auch fertig. Auch die Fenster sind fertig. Mit den Naturgriffen sehen sie so richtig hexenhausmäßig aus. Fein, das Jahr kann zu Ende gehen.

Liebe Grüße, Eike mit der Lila B

24.-28. November 2025

Liebes Team,

hier kommt ein kurzer Bericht aus unserer knackig kalten, schon richtig weihnachtlichen Novemberwoche an der Nuthe mit der Rot A. Am Montag, mit dem ersten Schnee dieses Jahres, wurde natürlich gleich eine ausgiebige Schneeballschlacht gemacht. Der Garten hält jetzt so langsam Winterschlaf. Zeit, um schöne Dinge herzustellen, die letzte Ernte zu verarbeiten und es sich in der Burgklause und am Feuer gemütlich zu machen. Zum Frühstück gab es fast jeden Tag Waffeln und warmen Tee. Davor hatten die Jugendlichen Zeit, ihre Reflexionen vom Vortag in ihre Kladden einzutragen. Das hat am Morgen richtig gut geklappt! Viele schöne Adventskränze mit selbstgemachten Rohlingen aus unserem Schilf sind entstanden: knallgrünes Salz, Garderobenhaken aus Traubenkirsche, Vogelfuttertassen, selbstgezogene Kerzen und ein Regal aus Europaletten für unsere Ernte. Unter der Stromleitung haben die Jugendlichen Trauben-kirschen gefällt und hatten da richtig Freude dran. Das Holz wurde zum Teil gleich weiterverarbeitet. Wir haben das Holz von kleinen Ästen befreit und geschält; dieses können wir im Frühjahr verwenden, um ein Spalier für die Erweiterung der Himbeerhecke zu bauen. Mit den dünnen Ästen haben wir unsere Benjes-hecken aufgefüllt. Als Gemeinschaftsarbeit haben wir viele ganze Steine (für die Torbögen) aus dem Garten geholt und eine Lieferung von Eike über das Floß geschafft sowie die Holzfächer sortiert, damit wieder trockenes Holz da ist.

Außerdem wurden in der Burgklause einige Vorbereitungen gemacht, damit die Torbögen gemauert werden können. Dafür mussten fünf Reihen der gemauerten Sockel wieder abge­meißelt werden. Am Dienstag war Jarro da und hat mit einigen der Jugendlichen an einer Plattform weitergebaut. Eine Einweisung für die Seilbahn hat er auch gegeben. In der Freizeit wurde wieder richtig viel auf dem Parcours geklettert, Seilbahn gefahren, im Nuthe-Gym trainiert oder Fußball gespielt.

Ich finde, wir hatten eine richtig schöne Woche an der Nuthe.

Tanja mit der Rot A

17.-21. November 2025

Graben wie die Weltmeister:innen“

Der erste Frost zeigte sich Ende der Woche. Der Garten kommt zur Ruhe. Und doch behielt er noch ein paar Schätze für uns bereit. Wir konnten Gemüse: Lauch, Kürbis, Möhren, Grünkohl und Zwiebeln auf den Beeten ernten. Das oft noch sonnige Wetter bot uns viel Gelegenheit im Garten zu arbeiten, die Baumscheiben der Jungbäume frei zu machen und mit Steinen zum Schutz vor der Arbeit mit der Motorsense einzufassen. Anschließend wurden die Jungbäume noch mit Kompost und Mulch versorgt. Auch Laub wurde, insbesondere auf dem Fußballfeld, fleißig zusammen geharkt.

Zentral für die Woche war das tiefe Graben mit Spaten und Grabegabel auf dem Acker mit der Dreifelderwirtschaft. Es sah so zeitweise eher nach einer Baugrube als nach dem Umgraben eines Ackers aus. Ziel ist es, Schilf und Quecke einzudämmen und den Bereich anschließend mit einer 80cm-tiefgehenden Wurzelsperre auszustatten. Dabei haben wir erfahren, wie tiefgründig locker der Boden in diesem Bereich ist und mit welcher Kraft das Schilf seine beeindruckend starken Wurzeln in die Tiefe schiebt und die Rhizome in der Fläche ein Netzwerk bilden. Parallel haben wir damit begonnen die herausgezogenen Wurzeln zu einem Ferment (Bokashi) zu verarbeiten, da diese nicht auf den Kompost dürfen. Eine Teamaktion, woran sich alle in der Gruppe tagweise beteiligt haben sowie mit Mühe und auch einigem Stolz auf die geleistete Arbeit bei der Sache waren.

Für die anschließende Versorgung des Bodens mit Nährstoffen wurde mit einiger Ausdauer und Geschick Pferdemist in Gruppen über die Nuthe geschippert und auf Schubkarren zum Acker gebracht. Die „Sanierung“ und Erweiterung der Teilfläche wird fortgesetzt.

Auch baulich hat sich wieder einiges getan. Zusammen mit Sarah Hempel wurden die Fenster in der Burgklause weiter mit Acrylglas versehen, ein weiterer Schritt zu einem wärmenden Unterschlupft im Winter. Zudem haben einige Schülerinnen und Schüler mit Jarro weiter am Kletterparcours geschraubt und gesägt. Nach Einweisung und Belehrung in die Anlage wurde die Seilrutsche ausgiebig und mit viel Freude genutzt.

Und natürlich bot sich auch die Möglichkeit Holz zu hacken und das Feuer zu hüten, um sich in den Pausen zu wärmen. Dazu wurde auch ein Holzverschlag neu befüllt. 

Essenstechnisch bot die Woche viel Abwechselung. Das von den einzelnen Teams gekochte Essen war zum Teil ausgesprochen lecker. Mit würzig-leckerer Kürbissuppe oder Pfannkuchenkaiserschmarrn, heißem Apfelsaft, Kakao und Tee ließen sich die kalten Temperaturen beim Verschnaufen von der schweren Arbeit gut aushalten.

Vielen Dank für die produktive und teambildende Woche!

Marcus mit der Lerngruppe Gelb A

10.-14. November 2025

Hallo Ihr Lieben,

die Grün B und ich hatten unsere erste gemeinsame Woche auf dem Nuthegelände und wir hatten eine sehr gute Zeit. Die Lerngruppe hatte einen etwas holprigen Start in das Schuljahr und da kam die gemeinsame Woche auf unserem Gelände ganz richtig. Die Lerngruppenleiter*innen haben nach der Woche das Gefühl gehabt, dass die Gruppe langsam gut zusammenwächst, und von dem, was ich gesehen habe, kann ich dem nur zustimmen. Was auch toll zu sehen war, war, dass einige Schüler*innen nach 2–3 Tagen richtig aufgeblüht sind und verschiedene Arbeiten für sich entdeckt haben. 

Wir haben gut geschafft und an den Vormittagen oft konzentriert und schön gearbeitet. 

Der Briefkasten steht wieder stabil und gerade, die Holzunterstände sind gut gefüllt, der letzte Rasen ist gemäht, das Küchendach wurde vom Laub befreit, der Kompost hat eine stabile Zwischenwand bekommen, der Pfeiler auf der Seite des Kanu-Clubs ist zur Hälfte ausgebuddelt, ein Teil der Beete ist mit Laub abgedeckt, der Fußballplatz ist gehackt, die Nuthe hat jetzt ein „GYM“, die ersten Fensterrahmen hängen in der neuen Küche und wir haben die ganze untere Seite der neuen Küche mit recyceltem Lehm verputzt. Jarro hat am Donnerstag mit den Jugendlichen am Kletterparcours weitergebaut und Sarah war am Montag und Freitag für die Fenster da. Wir haben viel Fußball gespielt, die Seilrutsche surrte den ganzen Nachmittag und des Essen wurde von Tag zu Tag besser. 🙂 

Liebe Grüße, Lukas

03.-07. November 2025

 Eine produktive und gemütliche Herbstwoche 

In dieser Woche hat die Lerngruppe Lila A gemeinsam viel geschafft – und dabei das schöne Herbstwetter voll ausgenutzt! Zwischen produktiven Phasen und entspannten Momenten an der frischen Luft konnten alle die herbstliche Stimmung in vollen Zügen genießen. Im Garten wurde kräftig gearbeitet: Der Kompost wurde umgeschichtet, sodass wir nun wieder reichlich gute Erde für unsere Beete haben. Außerdem entstand ein neuer, stabiler Kompostplatz aus Platten und Baumstämmen, der uns in den kommenden Jahren gute Dienste leisten wird. Zudem wurden zwei Beete von Unkraut befreit und mit Wintererbsen neu bepflanzt. Ein Erlebnis war der Transport der schweren Paletten für den neuen Kompost: Diese wurden mit dem Floß sicher über die Nuthe gebracht – ein echtes Abenteuer auf dem Wasser! Und kaum wieder an Land, ging es mit ebenso viel Elan hoch hinaus: Gemeinsam mit Jarro bauten die Jugendlichen weiter an der Parcour-Plattform im Baum. Die Schüler:innen haben außerdem fleißig Laub gerecht, Holz gehackt und die selbst geernteten Kartoffeln aus dem Garten zubereitet und gemeinsam gegessen – darunter auch „Feuerkartoffeln“, die in Alufolie im Feuer gebacken wurden. Auch beim Lehmofen ging es weiter: Wir haben ihn verputzt und stehen nun kurz vor dem Abschluss unseres großen Lehmofen-Projekts. Neben all der Arbeit blieb aber auch Zeit fürs Kreative – für den kommenden Weihnachtsbasar wurde eifrig gebastelt. Eine rundum gelungene Woche also – voller Tatendrang, Teamgeist und Sonnenschein! 

Schöne Woche noch und bis bald.

Liebe Grüße, Luca 

Herbstferien

In den Herbstferien haben unsere Nuthe-Experten Eike und Luca gemeinsam mit zwei Schülern unser Floß neu gemacht, damit alle sicher im Winter über die Nuthe auf unser Gelände gelangen. Herzlichen Dank dafür!

13.-17. Oktober 2025

Die Grün A und ich hatten eine gute, produktive aber auch entspannte Woche an der Nuthe 🙂 Wir haben gemeinsam die 10 Sack Putz und Mauermörtel mit Schubkarren und dem Floß über die Nuthe balanciert, den Geodom aufgeräumt und ich habe fleißig Müll mitgenommen und auf unsere Mülltonnen in der Straße verteilt. In der Küche haben wir die Wände mit Lehm verputzt und auch der Ofen hat eine neue Schicht bekommen. Die Jugendlichen haben mit Freude unser Dach von Laub und Ästen befreit und die Regenrinne sauber gemacht. Wir haben uns mit dem Mäher durch hohes Gras gekämpft und uns weiter mit den Äxten durch die Baumscheiben gearbeitet. Im Garten wurden alle Kürbisse, Bohnen und Zucchinis geerntet und 2 von 3 Kartoffelbeeten sind jetzt auch leer. Diese haben wir wieder zum Teil mit Laub und Grünzeug für den Winter abgedeckt. In das Beet Nr.15 haben die Jugendlichen Knoblauch und Zwiebeln gepflanzt und Beet Nr. 2 wurde mit Wintererbse bestückt. Am Dienstag war Jarro da und hat eine weitere Plattform gebaut, welche die Schüler*innen am nächsten Tag selbstständig fertig gestellt haben. Wir haben 2 Kisten kleine Kartoffel aussortiert, welche Tanja bei sich im Keller über den Winter lagert, damit wir sie im Frühjahr wieder auspflanzen können. Zum Mittag haben wir viele Kartoffeln und Kürbisse verarbeitet und es ist noch reichlich da. 

Bis bald, Lukas mit der Grün A

29. September – 02. Oktober 2025

Liebes Team,

hier ein kurzer Nuthebericht von mir und der Rot B mit ein paar Bildern. Wir hatten eine kurze, schon richtig herbstliche Woche. Wir konnten jeden Tag mit Gemüse aus dem Garten kochen. Wir haben Kartoffeln, Bohnen, Brokkoli, Möhren, Kürbis, Porree und frische Kräuter geerntet und es ist immer noch sehr viel da (was für eine Ernte :)). Die Jugendlichen hatten richtig viel Spaß beim Holzhacken und Sägen. Aus unseren Äpfeln und denen, die wir in der Alexandrowka und in Marquart gesammelt haben, haben wir 60 Liter Apfelsaft gepresst. Außerdem haben wir noch Ringelblumensalbe, Samentütchen und Feueranzünder hergestellt. Auch ein paar Aussaaten haben wir gemacht (siehe Gartenbuch).

Liebe Grüße Tanja mit der Rot B

22.-26. September 2025

Der goldene Herbst – Ernte, Ernte, Ernte,

  • Kartoffeln in allen Größen und Farben,
  • Tomaten, zumindest die, die noch übrig waren,
  • Kürbisse und Zucchini – riesengroß
  • Himbeeren – lecker, lecker
  • Äpfel so süß wie das Leben selbst, Waffeln, Apfelmus, Schlagsahne, Vanillesoße und Himbeeren – alles selbst gemacht eine wahrhafte Götterspeise
  • Paprika, Zwiebeln, Mangold, Schirmpilze, Sellerie, gelbe Beete
  • und von vielem ist noch da.
  • Die Haube des Lehmofens ist stabil. Nun kommt die Fertigstellung und Verschönerung dran. Große Bitte, noch nicht anheizen!!!!!!!!!
  • Die Schalung für den ersten Torbogen ist gebaut. Nun kann das Mauern endlich beginnen.
  • Holz, Holz, Holz, der Winter kann kommen.
  • Auch bei den Lehmwänden fehlt nicht mehr viel.
  • Der Fußballplatz ist wieder bespielbar.
  • Was jetzt fehlt: Lehm für die Wände und den Ofen. Steine zum Mauern der Torbögen. Ein Zuhause für die vielen Kartoffeln, Kürbisse und Zucchini. Eine Verwendung für die reifen Bohnen. Die Fenster, die Haut für das Gewächshaus und und und.
  • Was wir nicht geschafft haben? Alles zu ernten. Die vielen Kartoffeln auf zu essen.
  • Was wir vergessen haben? Wie weh es tut, wenn man ständig Kastanien von oben abbekommt, vor allem auf dem Kopf. Der nächsten Lerngruppe einen Nuthebrief zu schreiben. Zu klären, warum man Kartoffeln nur einmal im Jahr an ein und derselben Stelle pflanzen darf.
  • Worüber wir nun gut informiert sind: Wie die Kartoffeln nach Brandenburg gekommen sind und wie der trickreiche Kaiser den Brandenburgern die Kartoffel schmackhaft gemacht hat. Außerdem, wie viele Tomatensorten es gibt und dass man für ein Kilo Kastanien leider nur 5 Cent bekommt.
  • Meine persönlichen Glücksmomente waren, die Schülerin, welche im Rollstuhl sitzt, auf der großen Schaukel zu sehen und ihren Genuss dabei wahrzunehmen, und zu beobachten wie verständig und gelassen die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 8 mittlerweile sind.

Eine schöne Woche war das.

Eike mit der 7/8 Gelb B